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Umweltminister hält an Atom-Ausstieg fest

Für Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) führt kein Weg an erneuerbaren Energien vorbei. (Foto: © Pixelio / Daniel Bleyenberg)
Für Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) führt kein Weg an erneuerbaren Energien vorbei. (Foto: © Pixelio / Daniel Bleyenberg)

In einem Interview mit der Bild-Zeitung betonte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), dass die neue schwarz-gelbe Regierung weiterhin auf erneuerbare Energien setzen wird. Stromerzeugung aus Solar-, Wind- und Wasserenergie soll verstärkt werden. Röttgen räumte ein, dass Strom aus erneuerbaren Energien derzeit noch teurer ist als konventionell erzeugter Strom, doch er geht davon aus, dass die Preise schnell sinken werden. Da die fossilen Energiequellen wie Erdgas, Erdöl und Kohle immer knapper werden, würde die Energieversorgung bald unbezahlbar werden, wenn keine alternativen Energiequellen zur Verfügung stünden. Abgesehen davon seien erneuerbare Energien natürlich viel umweltschonender als fossile Energien.

Röttgen zufolge kann der Ausstieg aus der Atomenergie nicht rückgängig gemacht werden. Nur wenn diese Energieform von der Mehrheit der Menschen akzeptiert würde, könnte sie auch auf Dauer genutzt werden. Doch das sei schon jahrzehntelang nicht mehr der Fall und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Außerdem zweifele er daran, dass der Strom billiger werde, nur weil die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängert werden. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde nur erfolgen, damit die daraus resultierenden Sondergewinne wieder in erneuerbare Energie- quellen zu investieren. Um tatsächlich die eigene Stromrechnung zu verringern, empfiehlt Röttgen im Alltag sparsam mit Strom umzugehen und zu einem billigeren Anbieter zu wechseln. (mh)

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