Dreidimensionale Solarzellen könnten eine effizientere Energiegewinnung ermöglichen als herkömmliche Kollektoren. (Foto: © Pixelio / I-Ku)
Wissenschaftler der University of Illinois haben eine innovative Methode entwickelt, mit der die Effizienz von Solaranlagen durch einen relativ geringen Aufwand deutlich erhöht werden kann. Sie entwickelten einen Prozess, mit dem dünne Silizium-Filme sich selbst zu monokristallinen, dreidimensionalen Strukturen falten können. Durch die dreidimensionale Form wird die aktive Ober- fläche der Solarzellen größer und damit auch wesentlich effizienter. Studienleiterin Jennifer A. Lewis, Professorin für Materialwissen- schaften und Werkstofftechnik an der University of Illinois, erklärt, dass diese Solarzellen nahezu unabhängig von der Einfallrichtung des Sonnenlichts sind. Die herkömmlichen Flachkollektoren müssen für eine optimale Ausbeute nach einem bestimmten Sonnenstand ausgerichtet sein. Noch handelt es sich bei der neuen Methode um einen Prototypen-Ansatz, der jedoch vielversprechende Ergebnisse für die Zukunft liefert. (mh)