Bio-Weihnachtsbäume sind nicht nur aus ökologischer Sicht empfehlenswert, sondern halten auch länger. (Foto: © Pixelio)
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz empfiehlt den Kauf eines einheimischen Bio-Nadelbaums zum Weihnachtsfest. Während viele herkömmlichen Weihnachtsbäume aus Monokul- turen stammen und mit Chemikalien behandelt wurden, stammen die Bio-Weihnachtsbäume (meist Fichten und Kiefern) aus den Wäldern in der Region. Vorteil dieser Bäume ist, dass sie keine lange Transportwege brauchen, frisch geschlagen sind und somit länger halten. In diesem Fall gehört das Abholzen der Bäume zur Waldpflege und unterstützt die einheimische Forstwirtschaft.
Wer sicher sein will, dass sein Weihnachtsbaum aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern oder Weihnachtsbaumkulturen stammt, muss auf die Zeichen FSC (Forest Stewardship Council) oder Naturland achten. Immer mehr Forstbetriebe verzichten auf Pesti- zide und Mineraldünger und lassen dies auch regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrollieren. Laut der Naturschutz- organisation Robin Wood in Hamburg sind Bio-Weihnachtsbäume bei Bio-Waldbauern aber auch auf Bioland-, Demeter- oder Natur- land-Höfen erhältlich. Im Zweifelsfall kann man das zuständige Forstamt kontaktieren, dass Auskunft darüber geben kann, wo man Bio-Weihnachtsbäume kaufen kann. In manchen Fällen kann der gewünschte Weihnachtsbaum auch selbst geschlagen werden. (mh)