Auch beim Kauf von Spielzeug kann auf Ökologie und Nachhaltigkeit geachtet werden. (Foto: © Pixelio / Daniela B.)
Weihnachten steht vor der Tür und die Frage, was man dieses Jahr schenken soll, rückt immer näher. Wer auch bei dem Spielzeug für die Kleinen kein schlechtes Öko-Gewissen haben will, kann verschiedene Strategien verfolgen, damit die Umwelt auch mit dem neuen Spielzeug geschont wird. Langlebige und qualitativ hochwertige Spielzeuge werden z.B. mit dem Zeichen spiel gut gekennzeichnet. Es wird von unabhängigen Medizinern, Techniken und Pädagogen verliehen. Grundsätzlich wird das Siegel seit 2005 jedoch Spielzeug verliehen, das kein PVC enthält, auf übrige Schadstoffe wird jedoch nur stichprobenartig getestet.
Das in der EU erforderliche CE-Zeichen macht keine Aussage über die Schadstoffbelastung oder Nachhaltigkeit eines Spielzeugs, zuverlässiger ist das GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit steht. Die Zeitschrift Brigitte weist jedoch darauf hin, dass vor allem Billigimporte immer wieder ein gefälschtes GS-Zeichen tragen. Verbraucher sollten daher darauf achten, ob bei dem Zeichen auch das jeweilige Prüfinstitut angegeben ist. Als empfehlenswert gilt das Proof-Zeichen vom TÜV Rheinland. Damit werden z.B. Holzspielzeuge auf Rückstände von Holzschutzmittel o.ä. überprüft.
Das Material und die Schadstoffbelastung eines Spielzeugs ist ein Aspekt, ein anderer ist die Firmenpolitik des jeweiligen Herstellers. Wer nachhaltiges Spielzeug verschenken möchte, sollte darauf achten, dass die Arbeitsbedingungen bei der Produktion sozial verträglich und umweltfreunlich sind. (mh)