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Abkommen zum Schutz des Regenwaldes

Deutschland und Brasilien wollen sich gemeinsam für den Schutz des Regenwaldes einsetzen. (Foto: © Pixelio / Cornerstone)
Deutschland und Brasilien wollen sich gemeinsam für den Schutz des Regenwaldes einsetzen. (Foto: © Pixelio / Cornerstone)

Deutschland und Brasilien haben eine gemeinsame Vereinbarung getroffen, nach der sie insgesamt neun gemeinsame Projekten zum Schutz des Regenwaldes und zur Förderung regenerativer Energien in Brasilien durchführen. Die Projekte haben laut dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein Gesamtvolumen von 295 Millionen Euro. Bundes- entwicklungsminister Dirk Niebel erklärte, dass der Schutz der Regenwälder und der Einsatz Erneuerbarer Energien zentrale Instrumente für den globalen Klimaschutz seien. Dabei spiele die Entwicklungspolitik eine große Rolle, so Niebel.

Zu den unterstützten Projekten gehört auch der international bekannte Fundo Amazonia. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der brasilianischen Regierung, mit der Maßnahmen der Entwaldungsbekämpfung am Amazonas finanziert werden. Dazu gehören u.a. die Wiederherstellung entwaldeter Flächen, Schutz und nachhaltige Nutzung von Biodiversität, Umweltkontrolle, Besitz- und Eigentumsregelungen sowie eine nachhaltige Wald- bewirtschaftung. Im Bereich der Förderung Erneuerbarer Energien in Brasilien unterstützt Deutschland entsprechende Investitionen durch Kredite. Eines dieser Projekte ist die WM 2014, für die in Belo Horizonte zwei Fußballstadien mit Solardächern ausgestattet werden sollen. Dies soll nicht nur den gewünschten Umweltaspekt bei der WM betonen, sondern auch zu der Verbreitung von Solarenergie an öffentlichen Gebäuden allgemein beitragen. (mh)

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