Auch beim Weihnachtsbaumschmuck und Geschenke einpacken gibt es umweltfreundliche Varianten. (Foto: © Pixelio / Ulla Trampert)
Der Weihnachtsbaum gehört in jedes Wohnzimmer. Beim Schmücken sollten jedoch einige Dinge beachtet werden. Kunstschnee in Form von Silber- oder Goldspray auf dem Baum sieht zwar schön aus, aber der Baum kann so nicht mehr kompostiert werden. Die Zeitschrift Brigitte rät deshalb zu umweltfreundlichem Sprühschnee aus Stärke, der im Bastelladen erhältlich ist. Lametta ist bei vielen Familien unverzichtbarer Bestandteil des Weihnachtsbaumschmucks. Bei den meisten in Deutschland hergestellten Lametta-Sorten ist inzwischen kein giftiges Blei mehr erhalten. Bei importiertem Lametta ist das jedoch nicht gewährleistet. Produkte, die Blei enthalten, sind an dem Hinweis “enthält Staniol” zu erkennen. Dieses Lametta gelangt zusammen mit dem Weihnachtsbaum in der Kompostieranlage und kann sich in der Umwelt anreichern. So kann es auch in den Körper des Menschen gelangen und dort die Gesundheit schädigen. Lieber man verzichtet auf Lametta und schmückt den Baum mit umweltfreundlichen Anhängern aus Glas, Stroh, Keramik, Holz oder Lebkuchen.
Weihnachten ohne Geschenke? Kaum vorstellbar. Und meistens sind die Geschenke aufwändig in buntem, glitzernden Papier verpackt. Die umweltschonendere Variante ist allerdings Recycling-Geschenkpapier mit dem “Blauen Engel”. Alternativ können die Geschenke natürlich auch in bunte Tücher oder bunte Zeitschriften verpackt werden. Auf jeden Fall sollte auf beschichtetes Geschenk- papier sowie auf Metall- und Kunststofffolien verzichtet werden. (mh)