Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert eine einheitliche Energiekennzeichnung für PKWs. (Foto: © VZBV / Dominik Butzmann)
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) drängt auch ein Jahr nach der Abwrackprämie weiterhin darauf, eine verbraucher- freundliche Energiekennzeichnung für PKW einzuführen. vzbv-Vorstand Gerd Billen kritisierte, dass auch nach jahrelangen Diskussionen von Bundesregierung vun EU immer noch keine einheitliche und verständliche Kennzeichnung eingeführt sei. Er fordert, dass Verbrauher auf einen Blick erkennen können, ob ein Auto zu den Spritsparern oder Spritfressern gehört.
Im Rückblick auf die Umweltprämie, die am 27. Januar 2009 in Kraft getreten war, zog Gerd Billen ein gemischtes Fazit. Positiv sei gewesen, dass durch die Verschrottung älterer Fahrzeuge durch klimafreundliche Kleinwagen ersetzt wurden. Allerdings hätte die CO2-Einsparung auch durchaus größer ausfallen können, so Billen. Laut einer Untersuchung des Centrums für Evaluation (CEval), die im Auftrag des vzbv durchgeführt wurde, sank die CO2-Emission durch den Wechsel von Alt- auf Neuwagen durchschnittlich um 7%. Um diese Verringerung zukünftig noch auszuweiten, soll eine Vergleichskennzeichnung (ähnlich wie Kühlschränken) behilflich sein. In anderen Ländern wie Dänemark oder Großbritannien gibt es eine solche Kennzeichnung bereits. (mh)