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Öko-Test: Katzenstreu weitgehend in Ordnung

Die meisten Katzenstreus enthalten keine bedenklichen Inhaltsstoffe und sind auch in der Praxis als gut zu bewerten, sagt Öko-Test.
Die meisten Katzenstreus enthalten keine bedenklichen Inhaltsstoffe und sind auch in der Praxis als gut zu bewerten, sagt Öko-Test.

In Deutschland leben etwa 8,2 Millionen Katzen als Haustiere - Grund genug für die Zeitschrift Öko-Test, sich mal das im Handel erhältliche Katzenstreu näher anzusehen. Katzenstreu kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, wie z.B. Betonit- streu, Calciumsilikathydrat, Holzfasern und Recyclingzellstoff. Insgesamt untersuchten die Tester 20 Marken auf bedenkliche Inhaltsstoffe und unterzogen sie auch einem Praxistest.

Die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der getesteten Katzenstreus erhielten die Note “sehr gut” oder gut”. Die schlechtesten Noten “ausreichend” und “mangelhaft” sind auf ein Versagen bei der Praxisprüfung, nicht aber auf große Mengen bedenklicher Inhaltsstoffe zurückzuführen. Abzug gab es dennoch, wenn in den Proben lungengängige Fasern oder Schwermetalle (Nickel, Kobalt, Thallium) nachgewiesen wurden.

Die beste Saugfähigkeit haben Katzenstreus aus Recyclingzellulose und Pflanzenfasern, als besonders saugfähig präsentierten sich die Produkte Bio-Catolet Sanftes Hygienestreu (Testsieger), die Cat’s Best Öko Plus Katzenstreu Klumpend und Dehner Zoo Öko Katzenstreu. Eine unterdurchschnittliche Saugkraft haben dagegen die Katzenstreus Catsan Hygiene Plus, die Trixie Fresh’n’Easy Die Monatsstreu und die Ja! Katzenstreu. Abzüge gab es im Praxistest nicht nur für eine schlechte Feuchtigkeitsaufnahme, sondern auch für eine schlechte Geruchsbindung, starke Staubentwicklung, mangelnde Ergiebigkeit und Schmierfilmbildung. (mh)

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