Union und FDP scheinen kurz vor einer Einigung über die zukünftige Photovoltaik-Förderung zu stehen. (Foto: © I-Ku)
Die Bundesregierung scheint kurz vor einer Einigung über die künftige Photovoltaik-Förderung zu stehen. Wie das Photovoltaik-Magazin berichtet, haben sich Union und FDP darauf verständigt, die Vergütung für Solarstrom aus Dachanlagen ab dem 1. Juni um 16 Prozent zu senken. Für Freiflächen soll die Senkung ab dem 1. Juli 15 Prozent betragen. Die Förderung für Freilandanlagen auf Konversionsflächen soll aber nur um 11 Prozent gekürzt werden. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, auch weiterhin in Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu investieren, da diese laut Michael Kauch von der FDP der “Billigmacher” für Solarstrom sind.
Noch ist unklar, wie die Kürzungen bei Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen aussehen wird. Spätestens bis zu ersten Märzwoche müssen sich Union und FDP einigen, damit die neue gesetzliche Regelung bis zum 1. Juni auf den Weg gebracht werden kann. Auch bei der Regelung zum Eigenverbrauch scheinen sich die beiden Parteien eine Linie gefunden zu haben. Demnach soll es in Zukunft einen zehn Cent-Vorteil für selbst verbrauchten Solarstrom geben. Auch in Zukunft soll es laut Kauch einen Größendeckel geben. Die Bestimmung zum Eigenverbrauch, die bislang nur für Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt galt, soll zukünftig auf Anlagen bis zu einem Megawatt ausgeweitet werden. (mh)