Österreich nutzt einen größeren Anteil der landwirtschaftlichen Fläche für Öko-Landbau als alle anderen EU-Staaten. (Foto: © Pixelio / R. Sturm)
In Österreich wurden 2007 insgesamt 15,7% der landwirtschaftlich genutzten Fläche für Öko-Landbau genutzt. Mit diesem Wert ist unser Nachbarland EU-weit Spitzenreiter, alle anderen EU-Staaten liegen deutlich dahinter. Zum Vergleich: Auf Platz 2 rangiert Schweden mit 9,9% ökologisch genutzter Fläche beim Landbau, gefolgt von Italien mit 8,9%. In Deutschland wird ebenso wie in Dänemark mit 5,1% nur ein Drittel Fläche für den Öko-Landbau genutzt wie in Österreich. Ganz hinten auf der Liste stehen laut Eurostaat Irland mit 1,0%, Rumänien mit 0,9%, Bulgarien mit 0,4% und Malta mit 0,2%.
Im Durchschnitt fallen in der gesamten EU nur 4,1% der landwirtschaftlich genutzten Fläche auf den Öko-Landbau. 2008 betrug die so genutzte Fläche in der EU insgesamt 7,8 Millionen Hektar. Gegenüber dem Vorjahr ist dies immerhin ein Anstieg von mehr als 7%. Mit Ausnahme von Italien haben alle 27 EU-Staaten in diesem Zeitraum den Flächenanteil ihres Bio-Landbaus erhöht. Ein Großteil der ökologisch genutzten Landwirtschaft entfällt auf Wiesen und Weideland (44%). 37% werden für Ackerbau und 10% für den Anbau von Dauerkulturen genutzt. 9% der Fläche wird überhaupt nicht genutzt oder es handelt sich um Brachland. (mh)