Beim jüngsten Test der Stiftung Warentest erhielten viele Energiesparlam- pen erneut nur mittelmäßige oder schlechte Bewertungen. (Foto: © WRW)
Die Stiftung Warentest hat sich erneut mit Energiesparlampen beschäftigt und wieder ist das Fazit der Tester eher ernüchternd: Von den 28 getesteten Modellen mit “warmweißen” Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen konnten nur drei Lampen die Note “gut” erzielen. Am besten schnitten im Test die Energiesparlampen Philips Tornado Dimmable (”sehr gut” im Dauertest und in den Umwelt- und Gesundheitstests, “gut” in lichttechnischen Eigenschaften), Megaman Dimmerable (Art.nr. MM46412) und Philips T60 Softone (Art.nr. 662576xx) ab. Fünf Lampen erhielten die Note “befriedigend” und 14 waren lediglich “ausreichend”. Komplett durchgefallen (”mangelhaft”) sind 6 Modelle. Zur Ehrenrettung der Energiesparlampen sei jedoch darauf hingeweisen, dass viele der Lampen, die im Test geprüft wurden, Auslaufmodelle oder bereits geändert worden sind.
Vor allem zwei Probleme tauchten immer wieder auf: 1. Die Leuchtkraft lässt bei vielen Modellen viel zu schnell nach. Dies führt dazu, dass die Energieeffizienz der Energiesparlampen gegenüber den herkömmlichen Glühlampen allmählich abnimmt, weil sie trotz abnehmender Helligkeit weiterhin den gleichen Strom verbrauchen. Im Test hielten die meisten Lampen nich einmal 6000 Brennstunden aus. Die meisten Hersteller werben jedoch mit einer Brenndauer von 10.000 Stunden oder mehr. 2. Einige Energiesparlampen schafften gerade mal 5000 Schaltzyklen (An- und Ausschalten), bevor sie ihren Dienst versagten, viele kapitulierten schon, bevor sie 10.000 Mal an- oder ausgeschaltet wurden. Das ist im Vergleich zu sehr guten Modellen, die über 70.000 Schaltzyklen überstehen, sehr wenig. (mh)