Auch an Ostern kann man mit umweltverträglichem Schmuck und natürlich gefärbten Eiern die Umwelt schützen. (Foto: © Pixelio / Moos)
Aus aktuellem Anlass gibt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Verbrauchern nützliche Tipps für ein umweltfreundliches Osterfest. Dazu gehört z.B. dass zum Ein- färben der Ostereier umweltverträgliche Natur- oder Pflanzen- farben verwendet werden, die im Bioladen oder auch in Drogerien erhältlich sind. Wer ganz auf gekaufte Farben verzichten will, kann die Natur selbst bemühen: Birkenblätter, Rotkohl, Spinat, Petersilie, getrocknete Beeren oder Zwiebelschalen färben die Eier ebenfalls schön bunt. Und wer es richtig leuchtend mag, sollte noch einen Schuss Essig in den Sud geben, so dass die Eier schön glänzen. Nicht nur, aber gerade zu Ostern sollten nur Eier von Legehennen gekauft werden, deren artgerechte Haltung garantiert ist. Bio-Eier erkennt man an dem gesetzlich vorge- schriebenen Stempel-Aufdruck auf dem Ei, bei dem die Haltung der Legehennen mit der ersten Ziffer gekennzeichnet wird: Eine 0 kennzeichnet Bio-Eier, eine 3 Eier aus Käfigbatterien.
Beim Osterschmuck in der Wohnung darf ein großer Osterstrauß, an den die gefärbten oder belamten Eier gehängt werden, nicht fehlen. Der BUND empfiehlt hierzu Seitentriebe von Laubbäumen oder frische Zweige von Forsythiensträuchern. Letztere sollten aber nicht mitten aus dichten Hecken genommen werden, da hier oft Vögel nisten. Weidenkätzchen abzuschneiden ist generell verboten. Für das Osternest oder Ostergesteck bieten sich verschiedene Naturmaterialien (Heu, Schafswolle) an. Sie sind in Bioläden erhältlich und sollten auf jeden Fall frischen Moosen oder selbst ausgegrabenen Rasenstücken vorgezogen werden, da diese als Lebensraum für viele Kleinstlebewesen dienen. (mh)