Studie zeigt: Viele Kunden kaufen Öko-Produkte, um ihr eigenes Image aufzubessern oder zu pflegen. (Foto: © Toyota)
Einer aktuellen Studie der Rotterdam School of Management (RSM) mit dem Titel “Going Green to Be Seen” zufolge werden Öko-Produkte von vielen Konsumenten vor allem als Statussymbole gekauft, die ihr Image aufbessern sollen. Interessant ist, dass Menschen beim Online-Einkauf eher dazu neigen, qualitativ hoch- wertige Produkte zu kaufen. Tätigen sie ihren Einkauf dagegen in der Öffentlichkeit, sind sie durchaus dazu bereit, für qualitativ minderwertigere Öko-Produkte mehr Geld zu bezahlen, sofern die gekauften Produkte ihr Image aufbessern könnten.
Dr. Bram Van den Bergh erläutert dies an dem Beispiel Toyota Prius. Das Hybridauto signalisiert zum einen, dass der Besitzer ein Mensch ist, dem die Umwelt am Herzen liegt. Zum anderen repräsentiert das Auto aber durchaus auch den eigenen Wohl- stand, denn es ist teurer als ein vergleichbares herkömmliches Auto aus der gleichen Kategorie. Van den Bergh schließt daraus, dass Öko-Produkte in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden müssen, damit sie erfolgreich sind und dabei keinen “billigen” Eindruck machen dürfen. (mh)