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Ist Apples iPad endlich ein grünes Gadget?

Ist Apples iPad ein grünes Gadget? Wir sagen Ihnen, welche Fortschritte Apple in Sachen Umweltverträglichkeit gemacht hat. (Foto: © Apple)
Ist Apples iPad ein grünes Gadget? Wir sagen Ihnen, welche Fortschritte Apple in Sachen Umweltverträglichkeit gemacht hat. (Foto: © Apple)

Am Osterwochenende fiel in den USA der Startschuss für Apples neuen Tablet-Computer iPad. Berichten zufolge soll sich das “überdimensionierte iPhone” am ersten Tag zwischen 300.000 und 400.000 Mal verkauft haben. Bis Montag sollen es sogar 700.000 Geräte gewesen sein. In der Vergangenheit wurde Apple immer wieder kritisiert, weil der Hardware-Hersteller in seinen Geräten eine Vielzahl an umweltschädliche Materialien verbaut hat. Mit dem iPad soll sich das nun ändern. Hat Apple mit dem iPad wirklich einen Schritt nach vorn gemacht? Die Features des Tablets sprechen jedenfalls dafür: Die Kalifornier haben die Hülle des iPads aus recyceltem Aluminium gebaut. Bei dem Display setzt Apple auf die LED-Backlight-Technolgie, die deutlich weniger Energie benötigt als die herkömmliche LCD-Technologie. So ist das iPad auch frei von dem giftigen Stoff Quecksilber, der in Verbindung mit dem umweltschädlichen Cadmium oft in LCD-Displays zu finden ist.

Zudem ist das Schutzglas des Displays nun endlich frei von Arsen. Einen weiteren Schritt in die richtige Richtung macht Apple mit dem Verzicht auf PVC. Das giftige PVC wird oft für die Verkabelung innerhalb von Computern und für Netzstecker verwendet. Auch auf die umwelt- und gesundheitsschädlichen bromierten Flammschutz- mittel, die sich vermehrt in Hausstaub, Blut und in der Muttermilch nachweisen lassen, verzichtet Apple in seinem iPad. Ein weiterer Pluspunkt für das iPad ist die verwendete Lithium-Polymer-Batterie, die sich laut Apple nach dem Erreichen ihrer maximalen Servicezeit zum Teil in anderen Gadgets wiederverwerten lässt. Alte Geräte nimmt Apple mittlerweile im Rahmen eines Recycling-Programms kostenfrei zurück. Insgesamt hat Apple also die Chance genutzt, seine Geräte umweltverträglicher zu gestalten, ohne dabei den Funktionsumfang einschränken zu müssen. In den vergangenen Jahren hat sich Apple im Greenpeace Öko-Ranking eifrig nach oben gearbeitet. Trotzdem muss Apple in einigen Bereichen noch zulegen. Bleibt zu hoffen, dass auch andere Hardware-Hersteller dem Beispiel folgen werden. (ok)

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