Designerin Natalia Romanova hat eine Solar-Straßenlaterne entwickelt, an der sich auch Elektroautos aufladen lassen. (Foto: © Romanova)
Straßenbeleuchtungen sorgen nicht nur für eine permanente Lichtbelastung und rauben dem Mensch so die natürliche Sicht auf den Nachthimmel, sondern verbrauchen auch große Mengen an wertvollem Strom. Es gibt bereits viele Konzepte, die zumindest den ernormen Strombedarf der nächtlichen Dauerbeleuchtung reduzieren könnten. Ein neues Konzept stammt von der Industrie-Designerin Natalia Romanova. Ihre Straßenlaternen versorgen sich über Solarzellen eigenständig mit Strom.
Zwei LED-Panele sollen für ausreichend Licht auf den Straßen sorgen. Laut Romanova generieren die Solarzellen sogar mehr Strom, als die Straßenlaternen für den Betrieb benötigen. Der überschüssige Strom könnte gespeichert und zum Aufladen von Elektro-Fahrzeugen genutzt werden. So müssten Fahrer eines Elektroautos nicht mehr nach der nächsten Ladestation suchen, sondern könnten direkt am Fahrbahnrand anhalten und so die Reichweite ihres Fahrzeugs erheblich erweitern. Eine Beispiel- rechnung hat Romanova hier veröffentlicht. (ok)