Laut der "Bild"-Zeitung plant die Landesregierung NRW Lärmschutzwände mit PV-Anlagen anzustatten. (Foto: © Pixelio / Gerhardt)
Laut einem Bericht der “Bild”-Zeitung, die sich auf ein internes Dokument der Staatskanzlei beruft, plant die Landesregierung, die Lärmschutzwände entlang der 2.200 Autobahn-Kilometer in NRW mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Dem Bericht zufolge möchte NRW-Ministerpräsident Rüttgers (CDU) in den nächsten zwei Jahren prüfen lassen, welche Autobahnabschnitte sich für die Installation von Solarzellen eignen. Der so gewonnene Strom soll nicht nur in der unmittelbaren Umgebung zur Beleuchtung von Tunneln oder der Versorgung von Straßenanlagen genutzt werden, sondern auch zum Teil in die Stromnetze der örtlichen Stadtwerke fließen. Als Vorbild für das Vorhaben diene eine Photovoltaik-Anlage an einem Autobahnabschnitt der A31 in der Nähe von Emden. Rüttgers möchte NRW im Fall einer zweiten Amtszeit nach den Landtagswahlen am 9. Mai 2010 zum umweltfreundlichsten Industrieland Europas umbauen. (mh)