So genannte Green Buildings lohnen sich sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht. (Foto: © Duhon)
Laut einer von Hesse Newman Capital in Auftrag gegebenen und von dem Hamburger Anlaysehaus FondsMedia durchgeführten Studie rechnen sich umweltoptimierte Öko-Gebäude (Green Buildings) sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich. Die Öko-Gebäude erzielen bis zu 13% höhere Mieterträge, dauerhafte Kostenvorteile und höhere Immobilienwerte als herkömmliche Immobilien. Anhand von Green Buildings (hier: Bürogebäude) in den USA konnte nachgewiesen werden, dass die Kostenersparnis dieser Gebäude bei den Betriebskosten (Abfallentsorgung, Energie und Wasser) bei 30-33% liegt. Dies ist ein Grund dafür, warum für Green Buildings höhere Mieten verlangt werden (können).
Ein anderer ist die Zufriedenheit der Mieter, die um 27% über der von Bewohnern herkömmlicher Bürogebäude liegt. Auch die Produktivität der hier arbeitenden Menschen ist um 5% höher, was unter anderem auf einen geringeren Krankenstand zurückzuführen ist. FondsMedia zufolge rechnen sich die Investitionskosten, die um 2-8% höher liegen als bei einem normalen Gebäude, langfristig auf jeden Fall. Eine Auswertung von 643 Immobilienverkäufen hat ergeben, dass die Erlöse bei diesen Gebäuden durchschnittlich um 10% höher liegen. (mh)