Das US-Unternehmen Cereplast entwickelt 3D-Brillen aus biologisch abbaubaren Materialien. (Foto: © Cereplast und Oculus 3D)
Spätestens seit James Camerons Kinoerfolg Avatar ist das Thema 3D in aller Munde. Kinobesucher haben die Wahl, ihre 3D-Brille nach dem Film zu entsorgen oder aber für den nächsten 3D-Film aufzubewahren. Die entsorgten Brillen werden danach gereinigt und landen in einer neuen Verpackung wieder in den Kinos. Beschädigte Brillen landen jedoch im Müll. Normalerweise bestehen die 3D-Brillen in den Kinos aus herkömmlichem Plastik gefertigt. Zwar bietet der größte Hersteller von 3D-Brillen, das US-Unternehmen RealID, ein Recyclingprogramm für seine Produkte an, jedoch könnte auch schon eine umweltfreundlichere Alternative in Sicht sein. Das US-Unternehmen Cereplast, ein Hersteller von Bio-Plastik, hat sich mit Oculus 3D zusammengeschlossen, um 3D-Brillen aus biologisch abbaubaren Materialien herzustellen. Das Bio-Plastik wird laut Cereplast aus Pflanzenresten hergestellt. Die neuen 3D-Brillen sollen im Sommer in den Kinos landen. (ok)