Die US-Regierung hat grünes Licht für den Bau des ersten US-Offshore-Windparks "Cape Wind" gegeben. (Foto: © DailyGreen / Karthaus)
Die Obama-Regierung hat nach jahrelanger Debatte grünes Licht für den ersten Offshore-Windpark der USA vor der Küste des Bundesstaats Massachusetts gegeben. Der neue Windpark, der auf den Namen “Cape Wind” getauft wurde, wird zwischen der Halbinsel Cape Cord und den beiden Urlaubsinseln Nantucket und Martha’s Vineyard entstehen. Insgesamt sollen 130 Windturbinen mit einer Leistung von 468 Megawatt aufgestellt werden. Mit dem erzeugten Strom können Schätzungen zufolge rund 400.000 Haushalte versorgt werden. “Cape Wind” soll 2012 ans Netz gehen. Der Windpark soll bei durchschnittlicher Auslastung etwa zwei Drittel des Stromverbrauchs der Inseln decken können. Dadurch könnten theoretisch jährlich 730.000 Tonnen Kohlendioxid gegenüber herkömmlicher Stromerzeugung eingespart werden. Das Projekt ist umstritten: Zahlreiche Tourismusverbände und auch die Familie des verstorbenen US-Senators Edward Kennedy hatten sich gegen die Umsetzung des Windparks eingesetzt. (ok)