Der WWF empfiehlt, beim Kauf von Gartenmöbeln und Hölzern auf das FSC-Siegel zu achten. (Foto: © WWF / FSC)
Die ersten Tage mit sommerlichen Temperaturen haben bereits zahlreiche Gartenfreunde ins Grüne gelockt und einen wahren Ansturm auf die Gartenmöbel-Abteilungen der Baumärkte und Gartencenter ausgelöst. Der WWF empfiehlt, beim Kauf von Gartenmöbeln auf das FSC-Siegel zu achten. Das Siegel des Forest Stewardship Council garantiert international die umwelt- verträgliche und sozial gerechte Bewirtschaftung von Wäldern. So garantiert das FSC-Siegel, dass die Produkte nicht aus Raubbau stammen. “Verbraucher, die beim Kauf von Gartenmöbeln deren Herkunft aus Raubbau ausschließen wollen, sollten Produkte mit FSC-Label kaufen”, rät WWF Waldexpertin Nina Griesshammer. “Dann sind auch Produkte aus Tropenholz kein Problem, weil sie garantiert aus verantwortungsvoller Bewirtschaftung stammen. Und der Waldschutz kann im wahrsten Sinne des Wortes auf der faulen Haut betrieben werden”.
Nicht zertifizierte Hölzer stammen oft aus illegalen Quellen. Einer WWF-Studie zufolge stammen bis zu 20 Prozent der Holzimporte in die EU aus illegalem Holzeinschlag unter Missachtung nationaler und internationaler Rechtsvorschriften. In Indien, das zu den größten Holzlieferanten der Erde gehört, stammen sogar rund 70 Prozent der geschlagenen Hölzer aus illegalen Quellen. Durch den illegalen Holzeinschlag wird aber nicht nur die Wirtschaft nachhaltig geschädigt, sondern auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bedroht. Die FSC zertifiziert weltweit 116 Millionen Hektar Wald. In Deutschland sind die FSC-Holzprodukte in über 1.800 Geschäften erhältlich. Wo Sie FSC-zertifizierte Produkte kaufen können, erfahren Sie in der kostenfrei nutzbaren FSC-Datenbank. (ok)