Der riesige Öl-Teppich der havarierten Bohrinsel "Deepwater Horizon" treibt weiter auf die Küstenregionen zu. (Foto: © NASA)
Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Noch immer fließen durch das Leck der havarierten Bohrinsel “Deepwater Horizon” täglich 800.000 Liter Öl ins Meer. Immer mehr Küstenregionen sind von dem Öl bedroht. Der Südküste der USA droht die schwerste Umweltkatastrophe seit Jahrzehnten. BP, Betreiber der “Deepwater Horizon”-Bohrinsel, hat mittlerweile die Verantwortung für die Ölkatastrophe übernommen. In einem Interview mit dem Nachrichtensender NBC sagte BP-Chef Tony Hayward, dass man für die Arbeiten, die nötig seien, um die Ölkatastrophe zu bekämpfen, “absolut verantwortlich” sei.
Aktuell hat der Konzern noch keine Lösung gefunden, um das Leck zu schließen. Laut Hayward bereitet sich das Unternehmen auf ein “Katastrophenszenario” vor, bei dem noch über mehrere Monate ungehindert Öl in den Golf von Mexiko fließen würde. Was das für die Tier- und Meereswelt bedeuten würde, kann derzeit noch gar nicht abgeschätzt werden. (ok)