Der NABU NRW schlägt eine Privatisierung des landeseigenen Waldes vor, die dem Land hohe Einnahmen bringen würde. (Foto: © Pixelio / Velten)
Wie das Magazin “Spiegel” berichtet, schlägt der Naturschutzbund (NABU) Nordrhein-Westfalen eine Privatisierung des landeseigenen Waldes vor. Die Waldfläche, um die es geht, ist etwa 120.000 Hektar groß und soll dem NABU-Vorschlag zufolge in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, bei der jeder Bürger Anteile zeichnen können soll. Dabei soll nach den Prinzipien des naturgemäßen Waldbaus vorgegangen werden, die entsprech- enden Grundsätze der Waldbewirtschaftung sollen deshalb auch in der Satzung der neuen Forstfirma “Bürgerwald-Aktiengesellschaft” festgehalten werden. Den Berechnungen des nordrhein-west- fälischen Landesvermögens zufolge beläuft sich der Wert des landeseigenen Waldes hier auf 1 Milliarde Euro. Würde der Wald privatisiert werden, könnte sich das Land auf beträchtliche Einnahmen einstellen. Die SPD in Nordrhein-Westfalen zeigte bereits Interesse an dem Konzept, in ihrem Wahlprogramm war bereits von einem “Bürgerwald” die Rede. (mh)