Laut BP werden aktuell täglich rund 800.000 Liter Rohöl aus dem Leck der havarierten Bohrinsel "Deepwater Horizon" abgesaugt.
Seit dem Wochenende entspannt sich die Situation im Golf von Mexiko. Aus dem Leck der havarierten Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” flossen laut offiziellen Angaben täglich etwa 800.000 Liter Rohöl ins Meer. Experten schätzten, dass es sich durchaus um bis zu 11 Millionen Liter handeln könnte, die aus dem Leck strömen. Bestätigt wurde dies jedoch bislang noch nicht.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang es dem Ölkonzern am Wochenende, ein dünnes Rohr in das Leck einzuführen und so einen Großteil des austretenden Öls in ein Schiff abzusaugen. Während zunächst nur rund 300.000 Liter pro Tag abgesaugt werden konnten, soll die Kapazität des Rohrs nun bei etwa 800.000 Liter liegen. Ein BP-Sprecher teilte mit, dass man die Pumpvorrichtung noch weiter optimieren wird. BP kann jedoch nicht sagen, ob man aktuell das komplette austretende Öl aus dem Leck absaugt, oder nicht. Am kommenden Wochenende will BP versuchen, das Ölleck endgültig zu verschließen. Dazu soll Schlamm mit großem Druck in das Loch gepumpt werden. Ob die Aktion Erfolg haben wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. (ok)