Der bislang rein ideelle Münchner Umweltpreis ist ab diesem Jahr mit 10.000 Euro dotiert. (Foto: © Pixelio / Bratek)
Mit dem Münchner Umweltpreis wird schon seit 1994 vorbildliches ökologisches Engagement von Einzelpersonen, Betrieben, Ver- einen oder Bildungseinrichtungen in München ausgezeichnet. Die Gewinner erhielten immer eine Urkunde, die ihnen der Dritte Bürgermeister bei einem feierlichen Festakt überreichte. In den letzten Jahren war die Zahl der Bewerbungen jedoch stetig zurückgegangen. Anfang Februar einigten sich die Initiatoren deshalb auf eine Veränderung der Modalitäten der Preisvergabe.
Nun hat der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt ein- stimmig beschlossen, den Preis zu erweitern und statt nur einer Urkunde auch ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zu vergeben. Der Stadtrat nahm den Vorschlag der SPD an, dass das Preisgeld an die Bedingung geknüpft ist, dieses wieder für Umwelt- schutzprojekte einzusetzen. Umweltschutzreferent Joachim Lorenz erklärt, dass der Preis so einen noch besseren Anreiz bietet, sich mit anspruchsvollen Projekten zu bewerben. Über die Gewinner entscheidet nach wie vor eine Fachjury, die aus Vertreter(innen) der Stadtverwaltung, des Stadtrats, den Standesvertretungen sowie Hochschulen und Umweltverbänden besteht. Neu ist, dass zukünftig ein Vertreter des Schul- und Kultursreferats in der Jury sein wird, um dem Aspekt der Umweltbildung größeres Gewicht zu verleihen.
Die Bewerbungsfrist für den nun mit 10.000 Euro dotierten Münchner Umweltpreis endet im Juli 2010, die Verleihung findet im Dezember 2010 statt. (mh)