Die Solarworld AG hat angekündigt, 350 Millionen Euro in den Standort Deutschland investieren zu wollen. (Bild: © Solarworld AG)
Das Bonner Photovoltaik-Unternehmen Solarworld will trotz der Kürzung der Solarförderung weiterhin in Deutschland bleiben. Um ein Zeichen für den Standort Deutschland zu setzen, kündigte das Unternehmen an, hierzulande 350 Millionen Euro zu investieren. Am kommenden Montag wird in Freiberg (Sachsen) eine neue Fertigungsanlage für Wafer (Grundstoff für die Herstellung von Solarmodulen) in Betrieb gehen. Mario Behrendet, Vorstandschef der Solarworld-Tochter Deutsche Solar AG, erklärte, dass die erneute Kürzung der Solarförderung ein harter Schlag für die Branche sei, aber an der eigentlichen Situation nichts ändere, denn an der Photovoltaik würde kein Weg mehr vorbei gehen. (mh)