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Ölpest: Operation “Top Kill” ist offiziell gescheitert

Ölkonzern BP hat die Operation
Ölkonzern BP hat die Operation "Top Kill", mit der das Leck der "Deepwater Horizon" verschlossen werden sollte, für gescheitert erklärt.

Wie der britische Ölriese BP am Samstag (Ortszeit) mitgeteilt hat, ist die Operation “Top Kill” endgültig gescheitert. Die Arbeiten am Ölleck wurden eingestellt. BP hatte in den vergangenen Tagen versucht, das Leck mit mehreren Millionen Litern Schlamm und anderen Gegenständen zu verschließen, was jedoch nicht geklappt hat. Nun wird das Leck bis mindestens August weiterhin Öl in den Golf von Mexiko spucken. Experten gehen davon aus, dass täglich zwischen zwei und vier Millionen Liter aus dem Leck austreten. Offiziellen Angaben zufolge sollen es “nur” 800.000 Liter sein.

BP bohrt nun neue Zugänge zu der in rund vier Kilometer unter dem Meeresboden liegenden Ölquelle. Nach diesen Entlastungs- bohrungen soll sich auch das Leck der am 20. April explodierten Bohrinsel “Deepwater Horizon” verschließen lassen. Laut einem BP-Sprecher ist der Ölkonzern zur Hälfte mit den Bohrungen fertig. Mit zunehmender Bohrtiefe werde es jedoch auch schwerer, teilte der Sprecher mit. Jetzt plant BP eine neue Technik einzusetzen, mit der sich zumindest das ausströmende Öl auffangen lässt. Dabei soll wieder eine Glocke eingesetzt werden, die über das Bohrloch gestülpt wird und so das ausströmende Öl und Gas auffangen und über eine Leitung an die Meeresoberfläche in einen wartenden Tanker pumpen soll. Das Projekt soll innerhalb der nächsten sieben Tage anlaufen. (ok)

Kommentare
  1. oce
    30. Mai 2010

    …und das Oil leuft und leuft und Leuft. Es ist wirklich einfach nur zum Heulen….!!!!

    Ihre Meinung
  2. Kurt
    30. Mai 2010

    Hm, es gibt mir zu denken, wenn behauptet wird, dass es für diesen Konzern nicht möglich sein soll, 4.000.000 Liter pro Tag (das sind, nebenbei etwas mehr als 46 Liter pro Sekunde) ein ‘Strom’ sein soll, der nicht zu verschließen ist?! Ok, die Tiefe ist ein Punkt, zugegeben. Hier kann nur mit vernünftigen U-Booten gearbeitet werden… und wo ist da dann die Marine, die doch sonst auch immer so schnell mit ihren ach-so-guten Atom-U-Booten zur Stelle ist? Und was macht man mit dem Loch? Nun, wenn ich lese, was man da reingepumpt hat, dann frage ich mich doch, ob das nicht wirklich Verzweiflung war… runde Körper wie Bälle, Gummi-Teile (die bekanntlich verformbar sind… und dann erst recht bei solchen Druck-Verhältnissen…)… das k a n n ja wohl nicht halten - so viel versteht wohl jeder, der mal unter hohem Druck strömende Flüssigkeiten erlebt hat (und ein wenig Strömungsmechanik kennt). Bessere Ideen kommen da nicht?!?! Außerdem sollte man diese Mengen doch wirklich abfangen können… 1 Kubik-Meter (1000 Liter) werden in gut 20 Sekunden ausgestoßen… mit einer halbwegs großzügig dimensionierten Saug-Glocke und einigen (zugegeben hochleistungsfähigen) Pumpen sollte das doch wohl kein Hexenwerk sein (oder tun da wieder mal die Moneten weh???). Und die Natur… na ja, die hat halt weder eine Lobby noch klebt ein Preis-Schild drauf (und sie hat schon gar keine Aktionäre - das dürfte der Hauptgrund sein…).

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  3. Dieter
    31. Mai 2010

    Also soweit ich weiß sind es mehr als 4.000.000 liter. irgendwas zwischen 40000-80000 Barrel am Tag. macht 14.360000 liter. mal 40 tage=574.400.000 liter. Ein tropfen Öl können 500- 1000l wasser verseuchen. Ein durschnittlicher tropfen hat ca 0,1ml. Also 10000tropfen für einen liter. Also 10.000 mal 574.400.000 =5.744.000.000.000 tropfen mal die 500 liter wasser=2.872.000.000.000.000l Wasser was verseucht wird. Bis heute… Aber es ist ja wohl erst bis ende August mit der schliessung zu rechnen. Also 3mal 2.872.000.000.000.000l= 8.616.000.000.000.000 lier wasser was verseucht werden wird. Ob da net mehr rauskommt als angegeben ist ja mal auch zu befürchten. Die sagten was zwischen 40000-80000. Das problem ist auch der enorme druck mit dem das öl nach oben gedrückt wird. Dieser Druck hat deren spezisllzement auch wieder nach oben gedrückt. Und hoffentlich langt die druckminderung durch das zweifache anbohren des hauptkanals auch. Sonst haben die aus 1 sprudelloch mal 3 gemacht.

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