Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat ihren 15. Guide to greener Electronics vorgestellt. (Bild: © Greenpeace)
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat zum 15. Mal ihren “Guide to greener Electronics” veröffentlicht, in dem die größten Elektronikhersteller anhand ihrer Bemühungen zum Umweltschutz bewertet und gelistet werden. Wie schon in den letzten Ausgaben steht auch diesmal wieder der finnische Elektronikkonzern Nokia an der Spitze. Nokia hat es geschafft, bromierte und chlorierte Flammschutzmittel sowie Antimontrioxid aus seinen Produkten zu verbannen. Den zweiten Platz konnte sich Sony Ericsson sichern, die mit den besten Werten bei Verwendung von giftigen Chemi- kalien glänzen konnten. In den Produkten kommen weder bromierte Flammschutzmittel, noch PVC zum Einsatz.
Apple konnte sich in der 15. Ausgabe des “Guide to greener Electronics” nicht verbessern und landete mit 4,9 Punkten (5,1 Punkte im letzten Ranking). Der iPad- und iPhone-Hersteller verlor einige Punkte wegen unzureichender Transparenz bei der Berichterstattung über die Nutzung von erneuerbaren Energien. Sämtliche Apple-Produkte sind jedoch nahezu frei von giftigen Chemikalien, PCV und bromierten Flammschutzmitteln. Nur in den Netzsteckern findet sich noch PVC. Auf dem letzten Platz landete mit 1,8 von 10 Punkten der japanische Spielkonsolen-Hersteller Nintendo. Im letzten Ranking brachte es Nintendo auf 1,4 Punkte. Die 0,4 Pluspunkte konnte sich Nintendo durch eine PVC-freie interne Verkabelung seiner Spielkonsolen, der Verbannung von Phthalaten und dem Monitoring der Verwendung von Antimon und Beryllium. Null Punkte gibt es weiterhin für das Recyceling von Elektroschrott. Sämtliche Details des “Guide to greener Electronics” können Sie hier nachlesen. (ok)