Laut Öko-Test gibt es zahlreiche (sehr) gute Sonnencremes, aber einige enthalten kritische Inhaltsstoffe. (Foto: © Pixelio / Dehn)
Das Frankfurter Verbrauchermagazin Öko-Test hat pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit 25 Sonnenschutzmittel unter die Lupe genommen und hinsichtlich ihrer Rezepturbestandteile untersucht. Mehr als die Hälfte der getesteten Sonnencremes konnte überzeugen und erhielt gute und sehr gute Noten. Allerdings kritisieren die Tester Produkte, die chemische UV-Filter enthalten, denn manche dieser Filter haben eine hormonähnliche Wirkung und können im Körper nachgewiesen werden. Öko-Test-Chefredakteur Jürgen Stellpflug rät daher Verbrauchern zu Produkten mit rein mineralischen Filtern. Insbesondere Kinder und Schwangere sollten chemische UV-Filter vermeiden. Zu den empfohlenen mineralischen Filtern gehören z.B. Titandioxid oder Zinkoxid. Sie enthalten häufig Nanopartikel, die für eine gesunde Haut völlig unproblematisch sind.
In manchen Sonnencrems wurden umstrittene und bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden. Hierzu gehören z.B. PEG//PEG-Derivate, welche die Durchlässigkeit der Haut für Fremdstoffe erhöhen. Außerdem enthalten manche Cremes Duftstoffe, die bei empfind- lichen Menschen Allergien auslösen können. (mh)