Der Ölriese BP hat ein Hilfsangebot von Hollywood-Regisseur James Cameron (Avatar, Titanic) abgelehnt. (Foto: © BP)
Der britische Ölriese BP kämpft nun seit mehreren Wochen ohne großen Erfolg gegen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. In der vergangenen Woche hatten sich mehrere Wissenschaftler und Experten - darunter auch Star-Regisseur James Cameron (Avatar, Titanic), der durch seine Dokumentationen über die Titanic und die Bismarck über Tiefsee-Erfahrung und eine eigene Flotte mit Spezialschiffen verfügt - getroffen, um nach Lösungen zu suchen, mit denen sich das in 1500 Meter Tiefe liegende Leck verschließen lässt. Cameron bot den Verantwortlichen an, ihnen seine Flotte mit Spezialschiffen und U-Booten zur Verfügung zu stellen. BP lehnte das Hilfsangebot jedoch ab.
Auf der All Things Digital-Konferenz in Palos Verdes (Kalifornien) äußerte sich Cameron nun öffentlich: “Ich habe mir das die letzten Wochen angesehen… und gedacht, ‘Diese Schwachköpfe wissen einfach nicht, was sie tun’”, so Cameron. Er sagte allerdings nicht, ob seine Aussage auf die BP-Verantwortlichen oder die Obama-Regierung abzielt. Cameron gilt als Pionier auf den Gebieten des Unterwasserfilms und der ferngesteuerten Unterwasserrobotern. Ein Video mit Camerons Reaktion gibt es auf “FoxNews”. (ok)