Der BEE fordert eine Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. (Foto: © Pixelio)
Der Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) unterstützt nachdrücklich den Antrag des Bundesrates, Erneuerbare Energien mit dem Marktanreizprogramm weiterhin zu fördern. BEE-Präsident Dietmar Schütz bezeichnet den Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen als “erfolgreiches Kon- junkturprogramm mit erheblichem Mehrwert in Sachen Umwelt- und Klimaschutz” und fordert von der Bundesregierung eine Freigabe der Fördermittel für Erneuerbare Wärme. Ihm zufolge löse das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien Investitionen aus, die etwa das achtfache Volumen der Förderungen ausmachen - für den Bundeshaushalt bedeute dies unterm Strich ein Plus an Steuereinnahmen. Schütz fordern den Bundesfinanzminister dazu auf, den Weg für Erneuerbare Wärme frei zu machen und die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm aufzuheben.
Mit Verweis auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko betont Schütz mehrmals, wie wichtig der Umstieg auf erneuerbare Energien sei und dass der nachhaltige Umbau des Wärmesektors nicht weiter verzögert werden dürfe. Eine effiziente regenerative Wärme- versorgung könne “einen erheblichen Beitrag zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und zur Verringerung von Umweltgefahren leisten”, so Schütz. (mh)