Auch ohne eine staatliche Förderung kann sich der Einsatz von Solarthermie auf dem eigenen Dach lohnen. (Foto: © Pixelio)
Die Verbraucherzentrale Hessen weist darauf hin, dass Heizen mit Sonnenenergie auch ohne die Solarförderung für Verbraucher interessant ist. Gerade wenn eine Erneuerung der bestehenden Heizanlage ansteht, sollten Verbraucher die Chance nutzen, auf umweltfreundliche Energieträger umzusteigen. Achim Horn, Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen, erklärt, dass die Nutzung von Solarenergie zur Warmwasserbereitung vor allem in Mehrfamilienhäusern besonders wirtschaftlich ist. On der Regel können in älteren Gebäuden 10-25% des Heizenergiebedarfs mit einer entsprechenden Solaranlage gedeckt werden. Wie hoch der Deckungsanteil tatsächlich ist, ist vor allem von der Dämmung des Gebäudes abhängig. Optimal dimensionierte Anlagen sorgen auf jeden Fall für einen sinkenden Einsatz von Heizenergie und damit auch für geringere Brennstoffkosten, betont Horn.
Wer wissen will, ob sich im individuellen Fall eine Solaranlage lohnt, sollte sich von einer unabhängigen Stelle (z.B. Verbraucherzentrale oder Energieberatungsstützpunkt) beraten lassen. Das Ministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert solche Beratungen, so dass jeder Ratsuchende hierfür nur einen Eigenanteil von 5 Euro bezahlen muss. (mh)