Gestern stellte Apple-Chef Steve Jobs das neue iPhone 4 vor. Ist das neue Smartphone umweltfreundlicher als seine Vorgänger? (Foto: © Apple)
Gestern stellte Apple-Chef Steve Jobs in San Francisco das neue iPhone 4 vor. Neben einer optischen Veränderung verfügt das iPhone 4 laut Apple über rund 100 neue Funktionen. Einige davon sollen auch der Umwelt zugute kommen. So hat Apple in seinem neuen Smartphone diverse Sensoren verbaut, die dem Nutzer aktiv dabei helfen sollen, die Akkulaufzeit seines iPhones zu verlängern und effektiv Energie zu sparen. Der sogenannte Proximity-Sensor schaltet das Display des iPhones ab, sobald das Gerät nicht aktiv genutzt wird. Ein weiterer Lichtsensor soll die Helligkeit des neuen “Retina-Displays” an die Umgebungshellig- keit anpassen. Apples Bemühungen, umweltfreundlichere Geräte zu bauen, zeigen sich auch bei den zur Herstellung des Geräts verwendeten Materialien. So verzichtet Apple im iPhone 4 selbst sowie in den Kopfhörern und den USB-Kabeln auf PVC. Das Innenleben des neuen Mobiltelefons kommt künftig ohne bromierte Flammschutzmittel aus. Zudem verzichten die Kalifornier im LCD-Display auf den Einsatz des Schwermetalls Quecksilber. Gleiches gilt für das Display-Glas, welches frei von Arsen sein wird.
Für die Verpackung des iPhone 4 werden laut Apple ausschließlich recycelte Materialien verwendet. Einen weiteren Pluspunkt sichert sich das neue Smartphone für sein neues Ladegerät, das nun die strengsten, globalen Energieeffizienz-Standards erfüllt. Das iPhone 4 ist somit deutlich umweltfreundlicher als seine Vorgänger, jedoch dürften neue Features wie Multitasking, der LED-Blitz sowie das neue, schärfere Display auch den Energieverbrauch des iPhone 4 ansteigen lassen. Hierzulande wird das iPhone 4 ab dem 24. Juni erhältlich sein. (ok)