Meister der Solar-Bundesliga 2010 ist wieder die nordfriesische Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog. (Foto: © Pixelio / I-Ku)
Die Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog im Kreis Nordfriesland konnte ihren letztjährigen Meistertitel in der so genannten Solar-Bundesliga verteidigen und ist auch in diesem Jahr wieder deutscher Solarmeister. In dieser Bundesliga wird die Kommune gesucht, die - im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl - die meiste Solarenergie und -wärme erzeugt. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog hat zwar nur 160 Einwohner, aber dafür eine installierte Pro-Kopf-Leistung von 9,5 Kilowatt aus Photovoltaik-Anlagen - und das ist deutscher Spitzenwert! Die Solarbundesliga gibt es schon seit 10 Jahren und wird von der Fachzeitschrift “Solarthermen” und der Deutschen Umwelthilfe organisiert.
Inzwischen wetteifern 1558 Städte und Gemeinden um den Titel, der in insgesamt 8 Kategorien vergeben wird. Auf Platz 2 liegt in diesem Jahr die Gemeinde Güsling in Schleswig-Holstein, gefolgt von dem mehrfachen früheren Solarbundesliga-Meister Rettenbach am Auerberg in Bayern. (mh)