Im neu eröffneten Energie-Forschungszentrum Niedersachsen dreht sich alles um erneuerbare Energien. (Bild: © efzn)
Gestern wurde in Goslar das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) eröffnet, in dem die Wissenschaftler von fünf niedersächsischen Universitäten (TU Clausthal und Universität Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg) zusammenarbeiten. Im EFZN haben rund 80 Natur-, Ingenieur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler das Ziel, die Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien zu erhöhen und diese besser in das bestehende Stromnetz zu integrieren. Dazu wollen sie gemeinsam entsprechende Strategien erarbeiten.
Das EFZN befindet sich in einem ehemaligen Kasernengebäude, das selbst Teil der Forschung ist, denn es ist mit einer einmaligen Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung ausgestattet und setzt Maßstäbe bei der CO2-neutralen Energieversorgung, betonte Universitäts- präsident Professor Thomas Hanschke bei der gestrigen Eröffnungsfeier. Das EZFN hat ein Jahresbudget von mehr als 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landes, die durch Drittmittel aufgestockt werden.
Wer einen Einblick in die Energieforschung des EFZN bekommen möchte, kann dies heute und morgen an den Tagen der offenen Türen des Zentrums tun. Das Zentrum steht jeweils von 10-18 Uhr interessierten Besuchern offen und informiert diese anhand von Modellen, Simulationen, Tafeln und Experimenten über die Arbeit des EFZN. Unter anderem erfahren die Besucher hier etwas über die Photovoltaik der übernächsten Generation, intelligente Kabel, Gassensoren, Polymer-Brennstoffzellen und innovative Bohr- techniken für Geothermie. Am morgigen Samstag, den 19. Juni werden außerdem noch mehrere Fachvorträge rund um das Thema Energie gehalten. (mh)