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Tipps für ein gesundes Grillen

Wer einige Tipps beachtet, muss auch beim Fleisch-Grillen kein schlechtes Gewissen haben. (Foto: © Pixelio / Jurec)
Wer einige Tipps beachtet, muss auch beim Fleisch-Grillen kein schlechtes Gewissen haben. (Foto: © Pixelio / Jurec)

Grillen gehört zu den liebsten Sommer-Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Doch aus gesundheitlicher Sicht hat dieses typisch deutsche Vergnügen nicht gerade den besten Ruf, denke man nur an die Berichte über kresberregende Stoffe und natürlich den hohen Fettgehalt des Grillguts. Das kann man jedoch schnell ändern, wenn man die Tipps der “Apotheken Umschau” beherzigt.

Grundsätzlich gilt, dass mit dem richtigen, mageren Fleisch (z.B. Hühnerbrust, Filet, Rindfleisch aus der Oberschale) schon viel gesünder gegrillt werden kann und wer auf keine Bratwurst verzichten mag, sollte entweder direkt zum Geflügelwürstchen greifen oder nur die weißen Sorten wählen. Laut “Apotheken Umschau” sind in den roten Würstchen (genauso wie in anderen geräucherten oder gepökelten Fleischwaren) nämlich fast immer nitrithaltige Pökelsalze enthalten, die sich bei großer Hitze in krebserregende Nitrosamine verwandeln können.

Der Gehalt der aromatischen Aminen kann jedoch auch selbst verringert werden, nämlich indem man das Fleisch mit Kräutern anbrät. Der “Apotheken Umschau” zufolge kann die Menge der Amine um bis zu 99% verringert werden, wenn das Fleisch vor der Zubereitung mit Kräutern, Öl und Senf mariniert wird. Es wird vermutet, dass bestimmte Pflanzenstoffe aus den Kräutern Ros- marin, Salbei und Thymian die Bildung der Schadstoffe, die im Ver- dacht stehen, Dickdarm- und Blasenkrebs auszulösen, verhindern.

Wer das Grillgut nicht direkt auf den Rost legt, sondern eine Grillschale aus Aluminium verwendet, vermeidet, dass sich durch in die heiße Glut tropfendes Fett oder Marinade krebserzeugendes Benzpyren entsteht, dass sich mit dem Rauch und den auflodernden Flammen auf dem Grillgut niederlässt. Bei Gas- und Elektrogrills tritt dieses Problem natürlich gar nicht erst auf, aber bei ihnen fehlt auch der für viele Grillfans unverzichtbare Geschmack des Holzkohlegrills. Als Tipp: Es gibt Holzkohlegrills, bei denen das Fett in eine Auffangschale und nicht in die seitlich gelagerte Glut tropft. (mh)

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