Nach dem Ölunfall im Roten Meer denkt die ägyptische Regierung darüber nach, die Anzahl der Bohrinsel im Roten Meer zu reduzieren.
Nachdem es vor einigen Tagen zu einem Ölunfall im Roten Meer kam, bei dem eine unbekannte Menge Rohöl unter anderem die Touristenstrände von Hurghada verschmutzte, will die ägyptische Regierung nun die Anzahl der Bohrinseln im Roten Meer redu- zieren. Medienberichten zufolge soll der ägyptische Öl-Minister Sameh Fahmy mitgeteilt haben, dass es sich nur um eine geringe Menge Öl handle, die aus einer bislang noch unbekannten Quelle ausgetreten sei. Aktuell untersuche man den Vorfall noch. “Es wird über eine Reduzierung der Bohrinseln im Golf von Suez nachge- dacht”, teilte der Minister mit.
Aktuell gibt es im Roten Meer mehr als 180 Ölbohrinseln. Aktuell sind die Reinigungsarbeiten an den Stränden in vollem Gange. Umweltorganisationen berichten, dass besonders die extrem empfindlichen Korallenriffe und einige Inseln von dem Öl bedroht sein. Momentan kann noch nicht gesagt werden, ob nicht noch weiteres Öl aus der unbekannten Quelle austritt. (Foto: © Harald D. Wagner / ok)