Die beiden Photovoltaik-Institute Fraunhofer IST und Helmholtz Zentrum Berlin arbeiten zukünftig enger zusammen. (Foto: © Pixelio / I-Ku)
Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben eine enge Zusammenarbeit für die Zukunft vereinbart. Die Institute wollen nun ihre zentralen Komepetenz bündeln und gemeinsam daran arbeiten, den Wirkungsgrad von Solarzellen weiter zu steigern und dabei die Kosten zu senken. Während das Fraunhofer IST vor allem im Bereich der Dünnschichttechnik viel Know-How bietet, ist das HZB führend im Bereich der Dünn- schichtphotovoltaik.
Letzteren Bereich bezeichnet IST-Leiter Prof. Dr. Günter Bräuer als “wichtigen Zukunftsmarkt”, den man zukünftig gemeinsam entwickeln wolle. HZB-Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Eberhardt sieht in der neuen Kooperation eine Stärkung des Transfers von Forschungsergebnissen in die Industrie. Um diesen zu verbessern, wurde das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) am HZB gegründet. Hier sollen verschiedene Produktionstechniken für die Herstellung von Dünnschichtmodulen aus Silizium und CIS getestet werden, unterstützt von der Expertise des IST auf den Gebieten Oberflächentechnik und Schichtsysteme. (mh)