Die hessische Landesregierung hat sich für eine Senkung der staatlichen Förderung von Solarenergie ausgesprochen. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Die hessische Landesregierung setzt sich weiterhin für eine Kürzung der staatlichen Solarförderung ein. Energiestaatssekretär Mark Weinmeister betonte am Sonntag bei einer Einweihung einer Solaranlage in Fürstenhagen, dass man sehr wohl für eine weitere Förderung der Solarenergie eintrete, aber die Photovoltaik-Ein- speisevergütung gesenkt werden müsse. Die deutlichen Preis- senkungen der Anlagen müssten an die Verbraucher weiterge- geben werden, so Weinmeister.
Der Staatssekretär verwies auf die Haltung der Umweltminister der Länder im letzten Jahr, als sich die meisten für eine Senkung der Einspeisevergütung ausgesprochen hatten und die jetzt umgesetzt werden müsse. 2009 gab es in Hessen fast 37.500 Photovoltaik-Anlagen, die zusammen etwa 0,45 Terawattstunden Energie liefern. Die Landesregierung will bis zum Jahr 2020 pro Jahr 3 Terawattstunden aus Solarenergie erzeugen, zusammen mit anderen regenerativen Energiequellen sollen insgesamt 21 Terawattstunden Energie erzeugt werden.
Die Bundesregierung wollte die staatlichen Zuschüsse für Solar- strom zum 1. Juli um bis zu 16% senken, doch der Bundesrat hat diese Entscheidung durch die Anrufung des Vermittlungs- ausschusses vorerst gestoppt. Die Länderkammer plädierte für eine kleinere Senkung der Förderung. Wie hoch die Solarförderung letztlich ausfallen wird, ist noch völlig unklar. (mh)