Bundesumweltminister Röttgen hat den Vertrag über einen globalen Klima- schutzfonds für arme Länder unterschrieben. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Am Dienstag startete Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zusammen mit der KfW-Entwicklungsbank einen Klima- schutzfonds, der kleineren Unternehmen und Privathaushalten in Entwicklungsländern zugute kommen soll. Zusammen stellen sie über 80 Millionen Euro zur Verfügung, etwa 20 Millionen Euro stammen aus dem Ministerium. Ziel ist, den Fonds innerhalb der nächsten fünf Jahre - vor allem durch private Investoren - auf über 400 Millionen Euro anwachsen zu lassen. Mit diesem Geld sollen Öko-Energien und Energiesparen in Ländern mit guter industrieller Basis und starker Bevölkerung unterstützt werden.
Zu diesen Ländern gehören Chile, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Marokko, Philippinen, Südafrika, Tunesien, die Türkei, die Ukraine und Vietnam. In diesem Ländern ist ein stetiges Wirtschaftswachstum und damit auch ein anhaltend steigender Energieverbrauch zu beobachten, der negative Umweltfolgen nach sich zieht. Der Fonds soll dazu beitragen, dass die Länder ihren CO2-Ausstoß deutlich verringern und ihre Versorgungssicherheit mit Energie gleichzeitig erhöht wird. (mh)