Laut einer Mitteilung von BP haben die Kosten für die Ölpest im Golf von Mexiko die 3 Milliarden Dollar-Marke durchbrochen. (Foto: © Chad Teer)
Wie der britische Ölkonzern BP mitgeteilt hat, übersteigen die Kosten für das Schließen des Lecks der im April im Golf von Mexiko havarierten Ölbohrinsel “Deepwater Horizon” und den Ausgleich von Schadenersatzforderungen die Marke von 3 Milliarden US-Dollar. Aktuell fängt BP rund 25.000 Barrel Rohöl über dem Leck auf und leitet dies in einen bereitstehenden Öl-Tanker. Mit einem zusätzlichen Auffangsystem soll ab Ende der Woche die Menge des aufgefangenen Öls erhöht werden. In der vergangenen Woche musste der Absaugvorgang wegen des Hurricanes Alex kurzzeitig unterbrochen werden. Experten zufolge treten pro Tag zwischen 35.000 und 60.000 Barrel Rohöl aus dem Leck aus. Es ist wahrscheinlich, dass seit dem Beginn der Ölkatastrophe vor 76 Tagen mehr als 2 Millionen Barrel (mehr als 317 Millionen Liter) in den Golf von Mexiko geströmt sind. BP arbeitet aktuell auch weiter an Entlastungsbohrungen, mit denen sich das Leck in absehbarer Zeit komplett verschließen lassen soll. (ok)