Inzwischen hat die Ölpest im Golf von Mexiko auch die texanische Ostküste erreicht. (Foto: © U.S. Coast Guard)
Die größte Ölkatastrophe der Geschichte der USA breitet sich un- aufhaltsam aus: Jetzt wurden US-Medien zufolge die ersten Ölklumpen an die texanische Küste nahe Galveston gespült. Diese stammen sicher aus der Bohrinsel “Deepwater Horizon”, die am 20. April im Golf von Mexiko explodierte, bestätigte ein Beamter. Ihm zufolge finden gerade entlang der Küste an der Bolivar-Halbinsel und der Galveston-Insel entsprechende Reinigungsarbeiten statt, die von dem britischen Ölkonzern BP bezahlt werden. Damit sind inzwischen alle fünf US-Bundesstaaten, die am Golf von Mexiko liegen, von der Katastrophe unmittelbar betroffen.
Wie die US-Küstenwache mitteilt, sind in den Staaten Alabama, Florida, Louisiana, Mississippi und Texas zusammen fast 800 Kilometer Küste ölverseucht. Es gelangte inzwischen auch in einen riesigen Brackwassersee, den Pontchartrain-See im Südosten von Louisiana, nördlich von New Orleans. Seit der Explosion und dem Untergang der Ölplattform strömen täglich Millionen Liter Öl ins Meer - das ganze Ausmaß der furchtbaren Katastrophe ist noch immer nicht abzusehen. (mh)