Der Haushaltsausschuss des Bundestags bewilligte die Fördermittel für Öko-Heizungen in voller Höhe. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Dier Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Fördermittel für Öko-Heizungen bewilligt. Im Frühjahr hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro gesperrt, was Bundesumweltminister Norbert Röttgen scharf kriti- sierte. Wäre es bei der Sperre geblieben, würden nur 265 Millionen Euro zur Förderung zur Verfügung stehen, das ist ein Drittel weniger als im Vorjahr. Zusammen mit den nun wieder freigege- benen 115 Millionen Euro ergibt sich erneut das ursprüngliche Fördervolumen von rund 450 Millionen Euro. Neu ist, dass es keine Förderung mehr für Anlagen in Neubauten gibt, da hier sowieso eine Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien besteht. Das Förderprogramm für Öko-Heizungen sieht vergünstigte Kredite für die Investition in moderne Heizungen (z.B. mit Solarkollektoren oder Holzpelletkesseln) über die Staatsbank KfW vor. Es wird gerne in Anspruch genommen: Bis April diesen Jahrens wurden schon 82.000 Förderanträge bewilligt, insgesamt soll das Förder- volumen wiederum Investitionen von ca. 2,8 Mrd. Euro auslösen.
Die deutsche Heizungsindustrie hat den Beschluss des Haushalts- ausschusses mit großer Erleichterung aufgenommen. Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) zeigte sich erfreut darüber, “dass nun endlich Klarheit herrscht” und erwartet, dass hierdurch der “in den vergangenen Wochen einge- brochene Markt durch die Fördermittel wieder anspringt”. (mh)