Im August soll mit dem Bau des Bio-Energie-Dorfs im hessischen Grüsselbach begonnen werden. (Foto: © Pixelio / Juweltop)
Der Startschuss für das viel diskutierte Bio-Energie-Dorf in Rasdorf-Grüsselbach ist gefallen, im August soll mit dem Bau begonnen werden. Umweltstaatssekretär Weinmeister (CDU) überreichte am Mittwoch Förderbescheide über rund 206.000 Euro, mit denen eine Biogasanlage (75.000 Euro), eine Hackschnitzelanlage (79.000 Euro) sowie ein Nahwärmenetz (52.000 Euro) gefördert werden sollen. Landtagsabgeordneter Dr. Walter Arnold (CDU) ist von dem in Hessen bislang einmaligen Konzept, Biogas- und Hackschnitzel- anlage durch ein Nahwärmenetz zu verbinden, begeistert. Dadurch würde sich der Anteil der erneuerbaren Energien in Hessen deutlich steigern. Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Wingenfeld (CDU) bezeichnete Grüsselbach sogar als einen Ort der tech- nischen und nachhaltigen Innovation. Den Initiatoren des Projekts zufolge soll am 1. August mit der Verlegung des Nahwärmenetzes begonnen werden, allerdings stehen die Baugenehmigungen für die Gebäude noch aus. Mit einer Inbetriebnahme wird im November dieses Jahres gerechnet. (mh)