Auch nach der Kürzung der staatlichen Förderung erzielen Solaranlagen attraktive Renditen. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Auch wenn Solarstromanlagen, die nach dem 1. Juli ans Netz gehen, mit weniger Geld gefördert werden, sind sie der Stiftung Warentest zufolge noch immer lohnende Geldanlagen. Selbst an Standorten mit einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung können Renditen von 5-9% erzielt werden. Dies liegt daran, dass der Staat eine langfristige Abnahme des Solarstroms garantiert und zwar zu festen Preisen: Ab dem 1. Juli erhalten Solaranlagen- betreiber vom örtlichen Stromanbieter über 20 Jahre hinweg pro Kilowattstunde 34,05 Cent. Für Strom aus Solaranlagen, die nach dem 1. Oktober ans Netz gehen, gibt es noch 32,88 Cent pro Kilowattstunde und ab dem 1. Januar 2011 sinkt die Bezahlung noch einmal um 9-13%. Gleichzeitig sind jedoch auch die Preise für Solaranlagen gesunken und zwar um fast 30% im Vergleich zu Beginn des Jahres 2009.
Experten gehen davon aus, dass die Kosten für Komplettanlagen auch in Zukunft weiter sinken werden. Besonders profitabel sind Solarstromanlagen für Hauseigentümer, die einen Großteil des erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen, heißt es. Wie hoch die jeweilige Rendite ist, kann mit einem von der Stiftung Warentest zur Verfügbaren Rechner schon im Voraus ermittelt werden. Hier finden Sie den Solarrechner der Stiftung Warentest. (mh)