Jeder zweite Basmati-Reis fiel im Test der Stiftung Warentest mit der Note mangelhaft durch. (Foto: © Pixelio / Lauznaster)
Die Stiftung Warentest hat insgesamt 31 Sorten Basmati-Reis getestet und vergab gleich 16 Mal die Note “mangelhaft”. Warum diese Produkte durchfielen, hatte unterschiedliche Gründe: Manche Sorten (z.B. Scheherazade oder Bon-Ri von Aldi Nord) rochen vor und nach dem Kochen muffig, andere (insgesamt acht Produkte) verkleisterten oder verklumpten beim Kochen. Wiederum andere enthielten überhaupt keinen Basmati-Reis, der aus ganz bestimm- ten Regionen in Indien oder Pakistan am Fuße des Himalaja stammen muss. Fünf der getesteten Produkte entsprachen nicht dem üblichen Reinheitsgebot für Basmati-Reis.
Doch vor allem die Schadstoffbelastung der getesteten Sorten war erschreckend: Zwei Sorten (Macarisco von Penny und der Bio-Vollkornreis Green) waren so stark mit dem krebserregenden Schimmelpilzgit Aflatoxin B1 verseucht, dass sie überhaupt nicht in den Handel hätten kommen dürfen. 22 Produkte enthielten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und in zwei Bio-Basmatis fanden die Tester geringe Konzentrationen von Tricyclazol. In dreien (ebenfalls Bio-Produkte) wurden deutliche Konzentrationen von Carbendazim nachgewiesen, in 12 Sorten befand sich Bromid.
Die drei besten Basmati-Reis-Sorten im Test mit der Gesamtnote “gut” waren der Pure Basmati Rice Sep von Tilde (1,9), der Basmati Aromatische Duftreis von Kaiser’s Tengelmann/ Stark Marke (2,2) und der Basmatireis Aromatischer Duftreis Spitzenqualität von Real/ Tip (2,3). (mh)