Der britische Ölriese BP hat von der US-Regierung die Erlaubnis bekommen, das Bohrloch mit Zement zu verschließen. (Foto: © BP)
Nachdem der britische Ölriese BP das defekte Bohrloch der im April havarierten Bohrinsel “Deepwater Horizon” erfolgreich mit Schlamm verstopfen konnte, hat die US-Regierung nun grünes Licht für den nächsten Schritt gegeben. Im Rahmen der Operation “Static Kill” soll nun Zement in das Bohrloch gepumpt werden. Man hofft, dass das Loch dadurch endgültig geschlossen werden kann. Mitte August soll dann die Operation “Bottom Kill” anrollen. Dabei wird durch eine seitliche Entlastungsbohrung am unteren Ende der Bohrleitung Schlamm und Zement eingefüllt. Die Ölpest im Golf von Mexiko ist seit dieser Woche offiziell die schlimmste aller Zeiten. Seit der Explosion der “Deepwater Horizon” im April sollen Schätzungen zufolge rund 780 Millionen Liter (4,9 Millionen Barrel) Rohöl in den Golf von Mexiko geflossen sein. Nur ein Bruchteil konnte von BP mit einer Absaugglocke aufgefangen werden. (ok)