Verbrauche können ab sofort auf die RAPEX-Datenbank der Europäischen Union zugreifen und sich zu gefährlichen Produkten informieren.
Ab sofort können sich europäische Verbraucher über eine neue Online-Datenbank der Europäischen Union schnell und kostenlos über gefährliche und potentiell gefährliche Produkte informieren. Das Rapid Exchange of Information System (RAPEX) enthält sämtliche Produkte, die von der Europäischen Union als gefährlich eingestuft wurden. Die Daten gehen zurück bis ins Jahr 2005 und bieten detaillierte Informationen, wann und aus welchem Grund ein Produkt bemängelt wurde und was das Land oder der Hersteller, der über den Missstand informiert wurde, unternommen hat. Die Produkte reichen von Fahrradreifen bis hin zu Schuhen. Lebensmittel und Medikamente werden nicht aufgeführt.
Ein Beispiel: Erst kürzlich wurden Damenschuhe der Marke Jolyne bemängelt, weil in der Schuhsohle giftige, verbotene Dimethyl Fumarate (DMF) gefunden wurden. Der Importeur hat die Schuhe laut RAPEX von den Käufern zurückgeholt. Jeden Freitag wird eine neue Liste mit gefährlichen oder mutmaßlich gefährlichen Gütern veröffentlicht. Hier können Sie auf die Datenbank zugreifen. (ok)