Photovoltaik-Anlagen bergen zahlreiche Vorteile und nur wenige Nachteile. (Foto: © Pixelio / Rainer Sturm)
Photovoltaik-Anlagen erzeugen einen sauberen Strom mit einer unbegrenzt verfügbaren Energiequelle, der Sonne, und helfen dabei, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil von Photovoltaik-Anlagen ist, dass sie unabhängig von den ständig steigenden Energiepreisen Strom erzeugen. Nur die pro Jahr erzeugte Strommenge entscheidend darüber, ob eine Anlage Gewinn abwirft, nicht jedoch die Strompreise auf dem Markt.
Außerdem erhalten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen für den Stromanteil, den sie selbst produziert, aber nicht genutzt haben, eine Einspeisevergütung, die zwar gesenkt wurde und weiter gesenkt werden soll, aber dennoch rentabel ist. Und schließlich bergen die Anlagen selbst einige nicht zu verachtende Vorteile: Die Anlagen können praktisch auf jedem Dach und in der Regel ohne Baugenehmigung installiert werden. Einzige Ausnahme sind denkmalgeschützte Gebäude. Die Anlagen machen keinen Lärm und sind relativ wartungsfrei, meist geben die Hersteller eine Garantie von 25 Jahren auf die Solarmodule.
Allerdings gibt es auch bei Photovoltaik-Anlagen einige Nachteile: Zu Beginn stehen nämlich relativ hohe Investitionskosten, die sich Experten zufolge erst ab einer Mindestgröße von ca. 15 m² Fläche einigermaßen auszahlt. Hinzu kommen Kosten für das Austauschen des Wechselrichters, also des Geräts, das den Gleich- und Wechselstrom umwandelt. Besitzer von Photovoltaik-Anlagen müssen sich auch darüber im Klaren sein, dass ohne zusätzliche Speichersysteme wetter-, tages- und jahreszeitbedingt keine konstante Energieversorgung möglich ist und die Leistungs- fähigkeit einer Anlage nach 25 Jahren drastisch abfällt. Dennoch sind Experten der Ansicht, dass die Vorteile einer Photovoltaik-Anlage auf jeden Fall überwiegen. (mh)