Stromerzeugung durch Wasserenergie birgt zahlreiche Vorteile, aber auch einen großen Nachteil. (Foto: © Pixelio / Daroom)
Die weltweit am meisten genutzte Energie aus regenerativen Quellen ist die Wasserkraft. Alleine in Deutschland erzeugen 7500 Anlagen Energie durch Wasserkraft, berichtet die “Welt” unter Berufung auf die Angaben des Bundesverbands erneuerbare Energien e.V.. Wasserkraft bietet gegenüber herkömmlichen Energiequellen zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile.
Obwohl der Bau von Wasserkraftwerken aufwändig und zeit- intensiv ist, lohnt sich deren Bau, weil diese Kraftwerke eine lange Lebensdauer haben und der hier genutzte Rohstoff kostenlos und vor allem in unbegrenzter Menge verfügbar ist. Ein weiterer Vorteil bei der Erzeugung von Wasserenergie ist, dass hierbei keine schädlichen Emissionen für die Umwelt (wie CO2 oder Strahlung) entstehen. Auch wenn der Betrieb eines Wasserkraftwerks beendet wurde, gibt es keine Spätfolgen für die Umwelt.
Demgegenüber stehen jedoch auch einige Nachteile, denn der Bau von Wasserkraftanlagen und Staudämmen ist ein oft nicht unerheblicher Eingriff in die Natur, der die Existenz von Mensch und Tier bedrohen kann. Dazu gehört, dass ihr Lebensraum verschwindet oder so verändert wird, dass sie diesen nicht mehr nutzen können. Dazu gehört z.B. dass manche Fischarten durch die Veränderung oder Unterbrechung von Flussläufen ihre Laichplätze nicht mehr erreichen können und ihr Bestand gefährdet ist. Deshalb sind vor allem Naturschützer oft dagegen, dass die Wasserkraft weiter ausgebaut wird. (mh)