Ab sofort wird der Umbau von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien wieder staatlich bezuschusst. (Foto: © Pixelio / Wengert)
Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Hausbesitzer, die ihre Heizung auf erneuerbare Energien umgestellt haben und hierfür vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eine staatliche Förderung beantragt hatten, nun endlich einen Förderbescheid erhalten. Das Programm ware wegen einer monatelangen Haushaltssperre ausgesetzt worden.
Wie hoch die Förderung sein wird, hängt davon ab, wann der Antrag eingereicht wurde: Wer seinen Antrag vor dem 3. Mai 2010 eingereicht hat, erhält nun die volle Förderung nach den vor dem Programmstopp gültigen Regeln. Wer seinen Antrag jedoch danach gestellt hat oder künftig stellen will, unterliegt den neuen Richtlinien. Diese besagen, dass Anlagen im Neubau nicht mehr gefördert werden. Ebenfalls nicht mehr bezuschusst werden ausschließlich der Warmwasserbereitung dienende Solaranlagen, luftgeführte Pelletöfen sowie Scheitholzvergaserkessel.
Weiterhin gefördert - wenn auch teilweise in geringerer Höhe als vor dem Programmstopp - werden Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (statt 105 Euro nur noch 90 Euro pro m² Kollektorfläche), Pelletheizungen statt 750 Euro jetzt 500 Euro) und besonders effiziente Wärmepumpen (halb so viel wie vorher). (mh)